Die Deutsche Ursula Kuczynski wurde 1926 Mitglied der KPD und begann 1930 in China für die Sowjetunion zu spionieren. Später wurde "Sonja", so ihr Deckname, auch in England, Polen und der Schweiz tätig. 1950 ging sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in die DDR, wo sie sich später als Ruth Werner der Schriftstellerei widmete. Ihre Autobiografie "Sonjas Rapport" wurde in den Siebzigern ein Bestseller im ostdeutschen Staat.