Ein Ermittler gräbt 1998 den Schädel eines Jungen aus, der in einem Massengrab nahe der Stadt Pereira entdeckt wurde. Hinter der Tat steckte der Kolumbianer Luis Garavito. Er folterte, vergewaltigte und enthauptete seine Opfer, wahrscheinlich mindestens 200 Kinder. Der Täter wurde als Kind selbst misshandelt und vergewaltigt - und wegen seiner Kindheit später von Gutachtern als geistesgestört eingestuft. Sein Fall löste Ende der neunziger Jahre in Südamerika eine Debatte über das angemessene Strafmaß für Serienmörder aus.