Bis Ende 1917 flossen wohl mindestens 26 Millionen Mark aus Deutschland an die russischen Bolschewiki, nach heutiger Rechnung rund 75 Millionen Euro. Aber auch andere wurden von Berlin bedacht, damit sie den Kriegsgegner Russland destabilisierten. Die Summe von 40 Millionen Mark, welche das Reichsschatzamt im Juni 1918 für einen "ohne Angabe von Gründen gestellten Antrag" von Außenstaatssekretär Richard von Kühlmann "betreffend Russland" für "den fraglichen Zweck" freigab, ist der höchste in den Akten genannte Einzelbetrag.