Der Bankier Heinrich Bockelmann, vor dem Krieg Teilhaber der bedeutenden Junker-Bank in Moskau, diente dem Auswärtigen Amt als Einflussagent in Russland. Unter anderem versuchte Bockelmann gemeinsam mit dem russischen Journalisten Josef Kolyschko, dem ehemaligen Duma-Mitglied Fürst Bebutow und dem Industriellensohn Hugo Stinnes Junior "eine gut gehende, rein russische Verlagsanstalt" zu erwerben, die Stimmung für die deutsche Sache machen sollte.