Eine Frau geht in Freital an einem durch das Hochwasser der Weisseritz zerstörtem Haus vorbei. Die Flutkatastrophe vom August 2002 hatte auch enorme finanzielle Schäden zur Folge. Die damalige rot-grüne Bundesregierung bezifferte die Kosten ein Jahr später auf rund neun Milliarden Euro. Nach Recherchen der Umweltschützer des WWF richtete die Jahrhundertflut gar einen Schaden von elf Milliarden Euro an. Schon wenige Tage nach der Katastrophe griff der Bund den Betroffenen mit einem Soforthilfeprogramm von 78,5 Millionen Euro unter die Arme. Später stellten Bund und Länder mit dem Fonds "Aufbauhilfe" 6,5 Milliarden Euro zur Verfügung, die nach Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Bayern flossen. Den Löwenanteil erhielt mit fünf Milliarden Euro Sachsen, davon waren 700 Millionen Euro für den Städtebau bestimmt.