Am Heiligen Abend 1942 bereitete der Oberarzt Dr. med. lic. theol. Kurt Reuber seinen Kameraden im Kessel von Stalingrad eine eigenartige und eindrucksvolle, unvergeßliche Weihnachtsfreude, die ihnen zugleich zu einer starken Hilfe wurde. Dieses Bild einer Mutter, die im weiten Mantel ihr Kind birgt, hatte er unter vielen Mühen mit Kohle auf der Rückseite einer großen russischen Landkarte gezeichnet. Das Bild wurde bald die "Weihnachtsmadonna von Stalingrad" genannt und ist unter diesem Namen bereits weithin bekannt worden. Das Bild ist aus dem Kessel herausgekommen. Der es schuf, ist mit vielen anderen in Stalingrad verschollen.