Die Angeklagten Ronny S. (l.) mit Anwalt Ulrich Knye (2.v.l.), Andre B. (3.v.l.) mit Anwalt Andreas Roter (4.v.l.) und Enrico P. (r.) erheben sich zu Beginn des sogenannten Lichtenhagen-Prozesses im Schweriner Landgericht von ihren Plätzen. Neun Jahre nach den Brandanschlägen auf ein Ausländerwohnheim im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen mussten sich die drei Männer im Alter von inzwischen 26 bis 28 Jahren wegen versuchten Mordes, schweren Landfriedensbruchs und schwerer Brandstiftung verantworten. Zum Auftakt des Prozesses forderten die Verteidiger die Einstellung des Verfahrens für zwei der Angeklagten. Als Grund nannten sie vor dem Landgericht Schwerin übereinstimmend die lange Dauer des Verfahrens.