Blick auf das von über 100 Vietnamesen bewohnte Haus neben dem Asylbewerberheim, das vor einem johlenden und applaudierenden Mob von Randalierern in Brand gesetzt wurde. Vom 22. bis 28. August 1992 randalierten bis zu 1200 meist jugendliche rechtsradikale Gewalttäter vor dem Zentralen Asylbewerberheim Mecklenburg-Vorpommern in Rostock-Lichtenhagen. Die Bilder gingen um die Welt. Rostock wurde ählich wie Hoyerswerda oder Solingen zum Synonym für ein Deutschland, in dem Ausländer um ihr Leben fürchten müssen. Bis heute kämpft die Hansestadt darum, ihr Image geradezurücken.