Der Diplomat Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld wurde der Homosexualität bezichtigt, die nach Strafparagraf 175 verboten war. Die Karikatur, erschienen 1906 in der Satirezeitschrift "Kladderadatsch", zeigt die Rolle des Journalisten Maximilian Harden im Prozess gegen Eulenburg auf. Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow wurde in die Affäre hineingezogen, als er beschuldigt wurde, intime Kontakte zu seinem Privatsekretär Max Scheefer gehabt zu haben.