1946 erkrankte Edda Nebelung in einem Flüchtlingsquartier bei Lüneburg an Diphterie. Als sie in ihren Fieberträumen die Flucht noch einmal durchlebte, riet ihr der Arzt, alles aufzuschreiben. Ihr Tagebuch ist bis heute erhalten geblieben - wie die silberne Zuckerdose, die ihr Vater zum Dank von der Ehefrau eines Bekannten erhielt, dem er im "Dritten Reich" heimlich zur Ausreise verholfen hatte.