Der Rechtsextremist Horst Mahler steht im Februar 2003 vor dem Landgericht Mainz wegen Billigung einer Straftat. Mahler hatte die Anschläge am 11. September auf das World Trade Center als Tat mutiger Krieger bezeichnet. Mit einer Dia-Show wollte er seine Sichtweise der Dinge erläutern. Der einstige APO-Anwalt ist der letzte Überlebende des Gründerquartetts der RAF. Er hatte in den siebziger Jahren die Angeklagten von Stammheim vor Gericht mitverteigt, außerdem liefen bei ihm 1969/70 die Fäden für das Projekt Untergrund zusammen.