Der Österreicher hatte bereits als 13-jähriger Schüler seine erste Rakete konstruiert. Er war davon überzeugt, dass Raketen das Transportmittel der Zukunft sein würden. In einem Beitrag für die Münchner Neuesten Nachrichten aus dem Januar 1932 schrieb Schmiedl, der "rapid anwachsende Fremdenverkehr und Bergsport in unseren Gebirgsgegenden" mache einen "raschen Postanschluss vieler Schutzhütten und Berghotels" zu einem "immer dringender werdenden Bedürfnis". Schmiedl hatte zu diesem Zeitpunkt laut seines Biografen Karl Trobas bereits tausende Raketen konstruiert, gebaut und abgeschossen. Hunderte Briefe waren aus schwer erreichbaren Tälern zum nächsten Postamt geflogen, die Presse berichtete regelmäßig über seine Starts.