"Die Bibliothek in Hohenleuben befand sich in den vierziger Jahren in einem Raum des ehemaligen Spritzenhauses der Feuerwehr auf unserem Marktplatz. Die ursprüngliche Toreinfahrt war zugemauert und ein Fenster eingebaut worden. Dort registrierten 1945 die amerikanischen Besatzer in unserer Stadt alle erwachsenen Personen. Hinter dem geöffneten Fenster hatten sich GIs und ein Beamter der Stadtverwaltung postiert. Uns wurden Fingerabdrücke abgenommen und wir erhielten eine Personalbescheinigung – unser erster Personalausweis nach dem Krieg", erinnert sich Ernst Woll.