Spektakulärer Prozess: Die Verhandlungen im Fall Marcel Petiot 1946 in Paris wurde von einem großen öffentlichen Interesse begleitet. Der Angeklagte brachte dabei den Präsidenten des Gerichtshofs durch Witze, eloquente Einwürfe und dreiste Beleidigungen immer wieder aus der Fassung. Bis zum Schluss beteuerte er, keine jüdischen Flüchtlinge ermordet zu haben, sondern lediglich Nazis. Nicht wenige Zuschauer glaubten ihm das trotz erdrückender Beweislage. Schließlich wurde Petiot, hier links neben den Polizisten, für den Mord an 26 Menschen zum Tod verurteilt.