Die Gerichtsreporterin Gabriele Tergit war in den zwanziger Jahren die einzige Frau im "Ort der Männer", wie sie das Berliner Kriminalgericht selbst nannte. Mit langem Rock und die dunklen Haare zum Dutt hochgesteckt ließ sich die resolute Frau von Staatsanwälten, Richtern, Strafverteidigern und männlichen Kollegen nicht unterkriegen.