Der Tunnel nach Kleinmachnow war nicht der erste, an dem sich Fluchthelfer Harry Seidel beteiligte. Im Mai 1962 hatte der ehemalige DDR-Radsportler mit anderen Berlinern einen Stollen vom Bierlager der West-Kneipe "Heidelberger Krug" hinüber in den Keller eines DDR-Fotogeschäfts gegraben. Durch den sogenannten Pfingsttunnel unter der Heidelberger Straße konnten im Juni 1962 mehr als 50 Menschen fliehen. Kurz darauf wurde dieses Foto veröffentlicht.