In der DDR wurden ab Ende der sechziger Jahre nur noch wenige Kinder konfirmiert, um in der Regel deren künftige Berufskarriere und Bildungschance nicht zu beeinträchtigen. Mit aufwendigen Veranstaltungen versuchte man, einen Ersatz für die kirchlichen Feiern zu bieten. Ob die Losungen die Kinder überzeugten ist fraglich. Mit Schaffung der Polytechnischen Oberschule war ohnehin der allgemeine Schulabschluss zwei Jahre später als Konfirmation bzw. Jungendweihe.