|
Atomzug gestoppt: Der Zug stand - und die Demonstranten jubelten! Kurz vor seinem Ziel musste der Castor-Transport von La Hague nach Gorleben im März 2001 16 Stunden unfreiwillig haltmachen. Fünf Aktivisten der Umwelschutzorganisation Robin Wood hatten sich am 27. März gegen 22 Uhr in einem im Gleisbett eingelassenen Betonblock festgekettet. Es dauerte die ganze Nacht, bis die Demonstranten mit Presslufthämmern befreit werden konnten.
Wogegen wurde protestiert? Seit 1977 die Entscheidung getroffen wurde, im Salzstock Gorleben im Nordosten von Niedersachsen, ein Endlager für Atommüll zu errichten, steht das Projekt unter heftigem Beschuss durch Anwohner und Anti-Atomkraft-Bewegung. Seit 1996 dient Gorleben als Zwischenlager. Seitdem hat sich der Protest nochmals verstärkt. Jede Atommüllanlieferung wird von Tausenden Demonstranten begleitet, die versuchen, den Transport zu stoppen - und Tausenden Polizisten, die versuchen, dies zu verhindern. Was hat's gebracht? Wenig. Der Ausbau des Salzstocks zum Endlager ist zwar seit dem 1. Oktober 2000 unterbrochen, doch seit 2001 fanden fünf weitere Castor-Transporte nach Gorleben statt. |
Nur wenige Jahre haben die Bundesrepublik so verändert wie...
Mit einem Nacktprotest im Gerichtssaal empören neun...
Dieser Text veränderte die Welt: Vor zehn Jahren...