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Heinrich Bütefisch, Vizeaufsichtsratschef der Ruhrchemie AG Oberhausen, erhielt im März 1964 von Bundespräsident Heinrich Lübke das Große Verdienstkreuz.
Peinlich, denn nach nur 16 Tagen musste er es wieder abgeben. Bei der Vergabeentscheidung waren offenbar einige Details in Bütefischs Biografie übersehen worden: etwa, dass der einstige SS-Obersturmbannführer und Chef des Leunazweigwerks bei Auschwitz KZ-Häftlinge für sich hatte arbeiten lassen - und dafür 1948 vom Alliierten-Tribunal im Frankfurter Auschwitz-Prozess für schuldig erklärt und zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden war. |
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