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dpa
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Vorstandschef Klaus Zumwinkel hatte die Deutsche Post an die Börse gebracht, aus einem Staats- einen Weltkonzern gemacht und Milliarden in den Bundeshaushalt gespült - 2001 dankte ihm die Bundesrepublik mit dem Großen Bundesverdienstkreuz.
Peinlich, denn der Stolz auf Zumwinkel währte nicht sehr lange und endete spätestens an jenem Februarmorgen des Jahres 2008, als die Staatsanwaltschaft zwecks Hausdurchsuchung vor dessen Tür stand und eine hinterzogene Steuermillion einforderte. Nach einem Prozess vor dem Landgericht Bochum, das ihn zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldbuße verurteilte, wollte sich der Ordensträger offenbar die Peinlichkeit einer möglichen Rückforderung ersparen und gab die Auszeichnung 2009 freiwillig zurück. |
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