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dpa
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Strick genommen: Wie fühlt sich der Tod durch Erhängen an? Dieser Frage widmete der rumänische Gerichtsmediziner Nicolas Minovici 1905 eine 238-seitige Arbeit - und nahm sich dafür ein gutes Dutzend Mal selbst einen Strick. Er tat dies mit einem Seil, an dem er sich über eine Rolle, die an der Decke befestigt war, eigenhändig hochzog. "Das Gesicht wurde rot", schrieb Minovici, "dann blau, die Sicht verschwommen, in den Ohren begann es zu pfeifen, und der Mut verließ uns." Anfänglich hielt es der Forscher "nie länger als fünf oder sechs Sekunden aus". Die durch die Schlinge verursachten Schmerzen jedoch hielten mitunter wochenlang an. Fotos illustrierten die Blutergüsse, die sich der Mediziner zuzog. Minovici kam zu dem Schluss, dass die meisten Erhängten nicht ersticken würden, sondern an der unterbrochenen Blutzufuhr zum Gehirn starben. Wer das alles nicht glauben wolle, schrieb der Gerichtsmediziner in seiner Arbeit, könne gerne zu ihm kommen und es selbst ausprobieren.
Das Bild zeigt eine Hinrichtung im US-Bundesstaat Kentucky im Jahr 1926. |
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