![]()
AP
|
|
|
Tuskos Horrortrip: Kann LSD eine Psychose auslösen? Das wollten Ärzte 1962 herausfinden - indem sie einem Elefanten LSD verabreichten. Ganz doof war das nicht, denn Elefantenbullen machen Jahr für Jahr eine Art Dickhäuterpsychose durch, Musth genannt. Für einige Wochen sind sie, befeuert durch einen Testosteron-Schub, extrem aggressiv. In dieser Zeit sondern die grauen Riesen eine klebrige Flüssigkeit aus ihren Schläfendrüsen ab. Das Austreten der Flüssigkeit könnte also ein Hinweis darauf sein, dass LSD wirklich psychoseähnliche Zustände auslöst.
So ging Elefantenbulle Tusko unfreiwillig als das Lebewesen in die Geschichte ein, das die wohl höchste LSD-Dosis aller Zeiten verabreicht bekam. Per Betäubungsgewehr wurden dem Tier 297 Milligramm von dem Halluzinogen injiziert - etwa das Dreitausendfache der für Menschen verträglichen Dosis. Mit schrecklichen Folgen. Tusko begann die Kontrolle über seine Bewegungen zu verlieren, trompetete noch ein letztes Mal und brach schließlich zusammen. Am Boden wurde er von Zuckungen geschüttelt, seine Zunge verfärbte sich blau und nach eineinhalb Stunden starb Tusko. In einem Artikel, den die Wissenschaftler einige Monate später in "Science" veröffentlichten, stellten sie trocken fest: "Es scheint, dass Elefanten hochsensibel auf die Wirkung von LSD reagieren." Das Bild von 2009 zeigt einen Elefanten aus dem Zoo von Buffalo, New York. |
Schwule Enten, Bauchnabelfussel und irrwitzige...
Mit grellen Lichtblitzen pulverisieren Superhelden und...
Hunde mit zwei Köpfen und Menschen mit Schweinenieren: Die...