![]()
AFP
|
|
|
Höhle, Höhle, Höhle: Eigentlich war die Höhle im Massiv von Marguareis an der französisch-italienischen Grenze eher eine Todesfalle. Die Kammer in einem Gletscher war nur durch einen engen Schacht zugänglich (Bild). Wer sich hier schwer verletzte oder erkrankte, würde auch mit der Hilfe von Profis nicht mehr herauskommen. Trotzdem wählte der 22-jährige Geologe Michel Siffre sie als Ort für ein radikales Isolationsexperiment.
Ohne eine Uhr wollte für zwei Monate in der Gletscherhöhle verschwinden und dort unten seinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus beobachten. Am 16. Juli 1962 begab er sich mit Büchern, einem batteriebetriebenen Plattenspieler und den nötigsten Ausrüstungsgegenständen hinunter in 130 Meter Tiefe. Es begann eine quälende Zeit. Denn in der Höhle herrschte eine konstante Temperatur von null Grad bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Schuhe, Kleider und Schlafsack sogen sich mit eisigem Wasser voll. Schon bald hatte Siffre das Zeitgefühl verloren. Dafür hatte er unerträgliche Rückenschmerzen, wurde depressiv und dachte ernsthaft darüber nach, sein Testament zu schreiben. Am 14. September dann kam die große Überraschung, eine Nachricht von seinen Kollegen: Das 58 Tage dauernde Experiment war schon beendet. Nach eigenen Schätzungen hatte der junge Geologe erst 33 Tage unten verbracht. Er hatte geglaubt, dass er immer nur wenige Stunden wach geblieben sei. Tatsächlich hatte er aber beinahe durchweg einen Schlaf-wach-Rhythmus von acht Stunden Schlafen und 16 Stunden Wachen eingehalten. |
Schwule Enten, Bauchnabelfussel und irrwitzige...
Mit grellen Lichtblitzen pulverisieren Superhelden und...
Hunde mit zwei Köpfen und Menschen mit Schweinenieren: Die...