![]()
www.kameramuseum.de
|
|
|
Blitzwürfel: Wenig wurde durch die digitale Revolution so entwertet wie das Foto. Früher ging fotografieren so: Man kaufte einen Film. Dieser musste in die Kamera eingelegt werden. Bis zu 36 Bilder passten auf eine Rolle, deren Entwicklung wiederum Geld verschlang. All das, so profan es auch sein mag, machte jedes Foto zu einem kleinen Schatz, den man nicht achtlos wegknipste.
Besonders wertvoll wurde er, wenn man Blitzwürfel verwendete. Einen kleinen Kubus, in dem einzeln zündende Lichter untergebracht waren und den man so lange in seiner Fassung weiterdrehte, bis alle Blitze abgefackelt waren, dann wurde ein neuer Würfel aufgesteckt. Heute zucken selbst die Blitze billigster Digitalkameras zigtausendmal und illuminieren die zigtausend Bilder, die wir achtlos auf unserer Festplatte horten. |
Papa fuhr Zündapp, Mama warf die Wäsche in den...
Mit Flokati und Fototapete zog das Grauen in die guten...
Sie träumten von der Revolution - und kamen unter die Räder:...