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Sat.1
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Die Papierkugel Gottes: Was hatten sich die Fans des Hamburger SV auf diese Heimpartie gefreut. 7. Mai 2009, Rückspiel im Uefa-Pokal-Halbfinale gegen den alten Rivalen aus Bremen. Etwas mehr als 80 Minuten sind gespielt, es steht 1:2 aus Hamburger Sicht - ein Tor fehlt dem HSV, um ins Finale einzuziehen. Alles ist offen.
Es ist reine Routine, als Hamburgs dänischer Abwehrspieler Michael Gravgaard kurz vor der eigenen Grundlinie den Ball zu seinem Torwart Frank Rost passen will. Doch kurz bevor Gravgaard den Ball mit seinem linken Fuß treffen kann, rollt das Spielgerät gegen eine auf dem Platz liegende Papierkugel und hebt ab. Gravgaard erwischt den Ball nur noch mit dem Schienbein - es gibt Ecke für Werder. Gravgaard ist sauer und kickt das Papierteil über die Torauslinie, das von einem HSV-Fan zusammengeknüllt und aufs Spielfeld geworfen worden war. Warum die "Papierkugel Gottes" heute ihren Ehrenplatz im Museum des SV Werder Bremen hat, erklärt sich aus dem, was dann geschieht: Die Ecke von Werders Diego landet über Umwege bei Werders Kapitän Frank Baumann, der zum 3:1 trifft und das Aus des HSV besiegelt. |
Sie sind das beste Entertainment in einem langweiligen...
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Der Schiri sah rot, er konnte es nur nicht zeigen: Die...