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Stabsgebäude der Flugschule Lipezk: Zwischen 1919 und 1933 unterhielt das Deutsche Reich in der sowjetischen Stadt Lipezk eine geheime Flugschule. Nur zum geringeren Teil konnte in Lipezk auf bestehende Gebäude, die auch zunächst instand gesetzt werden mussten, zurückgegriffen werden. Bis 1929 wurden daher fünf Flugzeughallen, fünf Wohnhäuser, acht Blockhäuser ("Baracken"), ein Kasino und dazu weitere Werkstatt- und Funktionsgebäude errichtet.
Schlussendlich war das Gelände nicht nur sehr umfangreich geworden, sondern auch äußerst effizient und nach damaligen Maßstäben sehr modern eingerichtet. Es umfasste nicht nur Flugzeughallen und Werkstätten, sondern auch Prüfstände, Unterrichtsräume, einen modernen Sanitätsbereich mit Operationssaal und angemessene Gemeinschaftsräume. Trotz der vorhandenen Wohnhäuser musste allerdings zeitweise zusätzlicher Wohnraum in der Stadt selbst angemietet werden. Das Stabsgebäude war als zentrales Verwaltungsgebäude ähnlich repräsentativ gehalten wie das große Kasinogebäude. Signatur im Bundesarchiv: RH 2/2292, 66 |
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