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Norman Greenbaum - "Spirit In The Sky"
Norman Greenbaum - "Spirit In The Sky":
Der Hit: Eigentlich ist dieser Song die Parodie eines Blues-Brechers - ein treibendes R&B-Gitarrenriff im grotesk überverzerrten Sägezahn-Sound, zu welchem ein netter Junge namens Norman Greenbaum nebst ein paar piepsenden Background-Mädels vom großen Geist im Himmel und ihrem Freund Jesus singen. Doch was wie eine Combo von 14-jährigen Kleinstadt-Konfirmanden klingt, räumte 1970 weltweit die Charts ab. Warum sogar Kult-Schriftsteller Hunter S. Thompson "Spirit in the Sky" zu seinem Lieblingssong erkor, weiß nur der große Gonzo himself.

Was geschah davor? Mit der Band "Dr. West's Medicine Show and Junk Band" hatte Norman Greenbaum schon einen klitzekleinen Hit und zwar mit dem - womöglich drogeninspirierten? - Titel "The Eggplant That Ate Chicago" ("Die Aubergine, die Chicago auffraß").

Das kam danach: Für Norman kam nicht mehr sehr viel. Er wurde Farmer in Kalifornien, beschloss aber irgendwann, von seinen Tantiemen zu leben. Die fließen zumindest ausreichend, denn mit Coverversion von Nina Hagen bis Elton John schaffte es "Spirit in the Sky" immer wieder in die Chart; auch als Soundtrack in Film und Werbung ist der Ohrwurm allgegenwärtig.


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