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Corbis
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Ins Farbnäpfchen getreten: Manchmal war es in der Schule extrem wichtig, einen Vogel zu haben. Beim Tuschkasten zum Beispiel. Da musste es ein Pelikan sein. Mit allen anderen Tuschkästen blieb man blass.
Diese Erfahrung musste ich jedenfalls machen, als ich einem Freund beim Geburtstag ("Bitte Turnschuhe und gute Laune mitbringen") einen No-Name-Tuschkasten überreichte. Wenig später packte er den Pelikan von einer anderen Klassenkameradin aus. Wer zuerst kommt, malt zuerst, dachte ich. Da er meinen ja zuerst bekommen hatte, musste sie sich jetzt wohl um ein Ersatzgeschenk bemühen. Von wegen: Ob ich meinen umtauschen könnte, fragte er mich, der andere sei schließlich ein Pelikan. Seit diesem Tag hege ich ein gesundes Misstrauen zu Marken. Mein Freund hat übrigens kein Ersatzgeschenk bekommen. Den Tuschkasten habe ich dann benutzt. Die Farben kamen mir allerdings wirklich nicht so schön vor wie die der Konkurrenz. Von Mike Glindmeier |
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