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Heinrich Hoffmann
Bildarchiv Preussischer Kulturbesitz
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Wilhelm Stuckart: Der Staatssekretär im Reichsinnenministerium war maßgeblich am Entwurf der "Nürnberger Rassengesetze" beteiligt, mit denen die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie juristisch zu legitimieren versuchten. Stuckart, seit 1936 Mitglied in der SS, wurde in der Regierung Dönitz zum Reichsinnenminister und Kulturminister berufen.
In den Nürnberger Prozessen wurde Stuckart zwar als Kriegsverbrecher verurteilt, bekam aber aus gesundheitlichen Gründen eine milde Haftstrafe. Seine Inhaftierung während des Prozesses wurde auf die Strafe angerechnet, sodass er nach der Urteilsverkündung entlassen wurde. In der Bundesrepublik wurde er als "Mitläufer" eingestuft. |
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