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Irrste Flops der Filmgeschichte



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"Nomad - The Warrior" (2004)
"Nomad - The Warrior" (2004): 40 Millionen US-Dollar kostete dieses Historienepos. Einen Großteil davon investierte die kasachische Regierung und machte "Nomad" damit zum teuersten kasachischen Film aller Zeiten. In den USA spielte er nicht mal 80.000 Dollar ein. Und auch die Kasachen werden mit knapp über 15 Millionen Landsleuten wohl kaum dafür sorgen, dass der Film jemals schwarze Zahlen schreibt. Gut angelegt ist das Geld dennoch. Nach dem Untergang der Sowjetunion brauchte das Land eine neue nationale Identität, eine Identifikationsfigur, einen Nationalhelden. So entstand der Film um Ablai Kahn, der im 18. Jahrhundert die Nomadenstämme des Landstrichs vereinte und gegen ein mongolisches Reitervolk anführte. Eine Kritikerin der "Variety" bemerkte immerhin bewundernd, dass man wirklich jeden investierten Cent auf der Leinwand sehe - denn die Tausendschaften von Reitern und Kämpfern, die sich in diesem Film epische Schlachten liefern, sind mitnichten computeranimiert.


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