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Mann des Wortes: Seit er den Durchbruch auf der Leinwand schaffte, haftete Til Schweiger, hier in "Der Eisbär" von 1998, die Rolle des attraktiven, aber geistig minderbemittelten Frauenschwarms an. Undeutliche Aussprache und quäkende Stimme trugen ihr Übriges dazu bei, ihn auf das Image des hübschen Dummchens zu abonnieren.
Spätestens, als er am 1. Februar 2011 in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" erst gegen Intellektuelle wetterte und dann in reichlich holprigem Deutsch erklärte: " Ich verurteile jetzt nich alle Intellektuelle. Ich beachte mich selbst als intellektuell", sahen sich Spötter bestätigt - hinter der hübschen Fassade schien wirklich nur ein Hohlkörper zu sein. Wahrscheinlich wussten sie weder, dass Schweiger sein Abitur mit einer Note von 1,6 absolviert hat, noch, dass er vor seiner Schauspielkarriere Germanistik studierte. Ursprünglich, so erklärte Schweiger im Januar 2010 in der "B.Z.", habe er Lehrer werden wollen, wie seine Eltern. Schließlich könnten Lehrer "in kleinem Rahmen etwas Gutes tun". Dann habe er jedoch gemerkt, dass er mit seinen Filmen Menschen verzaubere - und stellte fest: "Was ich tue, ist ja doch etwas Gutes. Seitdem geht es mir besser." |
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