Über einestages

Veröffentlicht: 15.04.2011 Eingereicht von: Klaus Seidel

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Das Fundbüro fragt:

Wer weiß etwas zu diesem Bild?

Wer erinnert sich an das Zugunglück?

Am 7. März 1975 kollidierte ein Privatbus am Bahnhof Allach bei München mit einem Personenzug. Ich war damals noch als Polizist im Dienst. Mein Kollege und ich fuhren gerade Streife, als uns über Funk mitgeteilt wurde, dass sich alle verfügbaren Kräfte auf den Weg zur Unfallstelle machen sollten.

Mit Sondersignal rasten wir zum Einsatzort. Vor uns waren bereits die Feuerwehr und die Sanitäter dort. Nach einer kurzen Lagebeurteilung erhielt unsere Gruppe den Auftrag, die Gleise in Richtung München abzusuchen. Im Klartext hieß das: Wir sollten nach Leichenteilen Ausschau halten.

Bei der Suche entstanden meine Fotos. Ich hatte damals die Angewohnheit, immer eine Kamera bei mir zu tragen. Alle Aufnahmen finden sich in der Bildergalerie.

Für meine Kollegen und mich war es eine unangenehme Aufgabe. Zum ersten Mal hatte ich eine Katastrophe vor Augen, deren Ausmaß ich nicht kannte. Zum Glück jedoch fanden wir keine Opfer. Ob es aber tatsächlich keine Verletzte oder Tote gegeben hat, weiß ich nicht. Kann sich jemand an das Zugunglück erinnern, war vielleicht jemand dabei? Hat jemand noch Lokalzeitungsberichte von dem Unfall? Wer weiß, wie sich das Unglück genau ereignet hatte? Wer hatte Schuld?

Vielen Dank im Voraus für Hinweise.

2 Hinweise

Ralf Bülow 15. April 2011, 18:50

Leider forderte das Unglück 12 Tote und mehrere Verletzte, siehe z.B. www.spiegel.de/spiegel/print/d-41001957.html . Die Internet-Quellen sind dürftig, doch blieb der Schrankenwärter, der den Bahnübergang zu früh freigab, offenbar straflos. Seine Vorgesetzten erhielten dagegen Bewährungsstrafen.

Karlheinz Dreyer 16. April 2011, 16:41

Lesen Sie doch mal SPIEGEL!
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41001957.html

Schöne Grüße,
Karlheinz Dreyer


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