Veröffentlicht: 01.08.2011 Eingereicht von: Klaus Taubert
Bei diesem braunstichigen Foto handelt es sich um eine Aufnahme des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig, die der Deutsche Patriotenbund im Jahr 1942 als Ansichtskarte herausgebracht hat. Später habe ich bei mehreren Besuchen in Leipzig nie den Schriftzug "Gott mit uns" gelesen. Auch auf späteren Fotos ist er nicht auszumachen.
War der Spruch in das Foto einmontiert worden oder stand er tatsächlich in Stein gemeißelt und ist später vom Denkmal entfernt worden? Wann und von wem? Weiß das vielleicht jemand? Danke.
Laut Wikipedia steht die Inschrift immer noch da drauf, dort ist auch ein Foto mit dem Schriftzug zu sehen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Eingang_V%C3%B6lkerschlachtsdenkmal.JPG&filetimestamp=20090222195843
Klaus Taubert: Es scheint so, als seien die Buchstaben, die so kaum zu erkennen sind und auf keinem Foto, außerer auf dem von Maik Lorenz bezeichneten, zu entziffern sind, damals mit weißer Farbe hervorgehoben worden. Es könnte dienlich sein, die Steine wieder etwas hervorzuheben, aber in dem Sinne, wie es der Architekt evtl. gedacht hat. Vielen Dank
Die Wiedergabe des Bildes ist leider recht klein, ich würde aber weniger ein Foto mit Montage vermuten, als vielmehr einen Stich. Insbesondere aufgrund der Darstellung des Mauerwerks.
Der Schriftzug ist definitiv noch so vorhanden. Nachdem das "Völki" nunmehr von Schmutz und Dreck befreit wurde, ist er sogar wieder zu erkennen, wenn auch nicht so deutlich wie auf dem Foto - stimme diesbezüglich meinem Vorredner zu.
hier gibts ein Bild in besserer Auflösung: http://www.flickr.com/photos/eclogite/628714480/
Die von Matthias Schmid bezeichnete Adresse lässt keinen Zweifel am Vorhandensein der Schrift. Vielen Dank.
Zur irritierend künstlichen Erscheinung dieses Fotos ist noch zu ergänzen, daß bis zur Digitalisierung von Fotos die Reprovorlagen als "Positivretusche" bearbeitet wurden. Das beinhaltetete Freistellungen, Setzen von Lichtern, Colorieren etc. mit Schablonen und Luftpinsel. Bei diesem Bild ist der künstliche Himmel, aber auch die hervorgehobene Inschrift charakteristisch für dieses heute verschwundene, sehr analoge Verfahren.