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Veröffentlicht: 20.01.2012 Eingereicht von: Michael Weber

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Das Fundbüro fragt:

Wer weiß etwas zu diesem Bild?

Wer kann dies entziffern?

Das Bild zeigt den Namen des Taufpaten meines Vorfahren in einer Urkunde von 1818. Das letzte Wort von insgesamt vieren konnte von keinem meiner Bekannten gelesen werden:

Vicar Johann Caspar XXXX

Wer kann hier weiterhelfen? Ist es ein Nachname oder eine kirchendienstliche Bezeichnung, ein Akronym? Ich freue mich über jeden Hinweis.

Unter dem Originalfoto findet sich eine bearbeitete Kopie, die etwas besser zu lesen ist.

7 Hinweise

Ralf Bülow 20. Januar 2012, 14:04

Vielleicht eine Abkürzung von "veritas" o.ä. - die ersten drei Buchstaben scheinen "ver" zu sein - im Sinne von "für die Richtigkeit".

Jan Strassenburg 20. Januar 2012, 15:59

Vielleicht mal hier nachschauen - im Klassiker:

http://inkunabeln.ub.uni-koeln.de/vdibProduction/handapparat/nachs_w/cappelli/cappelli.html

ich würde auf CaX tippen. Stünde dann für "caxone (cagione)". Was das nun allerdings wiederum zu bedeuten hat, weiß ich auch nicht. Aber vielleicht hilft der Hinweis ja schon weiter.

Bettina Gerstlauer 22. Januar 2012, 15:50

In Berlin gibt es ein kirchliches Archivzentrum am Bethaniendamm, die müßte das wissen.

Michael Weber 22. Januar 2012, 17:00

Da dies in der Urkunde der Name des Taufpaten und nicht des Taufenden ist, halte ich "veritas" an dieser Stelle für unwahrscheinlich.

Cax oder verx und einige andere Kürzel habe ich erfolglos ohne Sinnfindung versucht, auch google findet keinen rechten Sinn auf Kürzel mit X endend.

Meine Hoffnung ist, dass es etwas im Sinne von "Wie der Täufling" oder "siehe oben" heißt. Es gibt einen Vorfahren mit gleichem Vornamen Johann Caspar, der rund 50 Jahre vor der Taufe lebte. Der Ansatz den ich verfolge ist, dass möglicherweise dieser Vicar den gleichen langen Nachnamen "Lauterbach" hatte und somit ebenfalls ein Verwandter des Täuflings war und der Schreiber es sich im Sinne von "s.o." kurz gemacht hat?

Silke Schorn 24. Januar 2012, 15:46

Ich meine, den Nachnamen "Bach" zu erkennen. Noch ein Hinweis: Bei der Entzifferung solcher Urkunden ist es immer hilfreich, die ganze Urkunde zu betrachten, um die Handschrift besser kennen zu lernen und die Buchstaben miteinander vergleichen zu können. Ich habe bei meiner Familienforschung damit gute Erfahrungen gemacht.

Jörg Steffen 28. Januar 2012, 15:49

Der Nachname könnte auch lauten "Back".

Michael Weber 6. Februar 2012, 17:36

Hallo, Herr Steffen und alle die mitgeholfen haben.
Des Rätsels Lösung ist tatsächlich

Johann Caspar Back

wie ich inzwischen im Archiv des Bistums herausfinden konnte. Danke für die Denkanstöße ohne die ich die Lösung nicht gefunden hätte.


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