Veröffentlicht: 24.01.2012 Eingereicht von: Jens Laukmichel
Der Soldat auf dem Bild ist ein Kamerad meines Großvaters. Laut Aussage meiner Großmutter war mein Großvater während des Zweiten Weltkriegs an der Ostfront bei einer Instandhaltungskompanie.
Ich würde gern wissen, ob jemand die militärische Verwendungsreihe anhand der Uniform erkennen kann und ob es aufgrund des Foto-Ateliers Kopàcek in Theresienstadt einen zwingenden Zusammenhang zum ansässigen Konzentrationslager gibt?
"ob es aufgrund des Foto-Ateliers Kopàcek in Theresienstadt einen zwingenden Zusammenhang zum ansässigen Konzentrationslager gibt?"
Nein, einen solchen Zusammenhang gibt es nicht. Theresienstadt war eine Festungs- und Garnisonstadt, hier waren ausser den natuerlich auch vorhanden Bewachungseinheiten fuer Gefaengnis und KZ zeitweise auch bis zu mehreren tausend Soldaten anderer ("normaler") Wehrmachtseinheiten stationiert.
Es handelt sich um einen normalen Soldaten/Schützen in Ausgangsuniform der Wehrmacht. Auf der Schulterklappe ist eine Nummer (wahrscheinlich 1 oder 7) zu erkennen. (genaueres gibt die Auflösung des Bildes nicht her). Die helle Umrandung der Schulterklappen, sowie Kragenspiegel und Epauletten an den Ärmelaufschlägen deuten auf ein Zughörigkeit zur Infanterie hin. Das Infanterieregiment 1 stand überwiegend in Ostpreussen um Königsberg, während das Infanterieregiment 7 in Schlesien stand. Daher könnte der abgebildete Soldat ein Angehöriger des IR 7 sein.
>Es handelt sich um einen normalen Soldaten/Schützen in Ausgangsuniform der Wehrmacht. Auf der Schulterklappe ist eine Nummer (wahrscheinlich 1 oder 7) zu erkennen. (genaueres gibt die Auflösung des Bildes nicht her). Die helle Umrandung der Schulterklappen, sowie Kragenspiegel und Epauletten an den Ärmelaufschlägen deuten auf ein Zughörigkeit zur Infanterie hin. Das Infanterieregiment 1 stand überwiegend in Ostpreussen um Königsberg, während das Infanterieregiment 7 in Schlesien stand. Daher könnte der abgebildete Soldat ein Angehöriger des IR 7 sein.