Veröffentlicht: 19.10.2007 Eingereicht von: Redaktion einestages
Smileys gab es in den achtziger Jahren in Hamburg an jeder Straßenecke. Etwas besonderes war da schon der "Wolkenmaler" , der mit einem kleinen Flugzeug 1993 über mehrere Wochen hinweg immer wieder einmal einen Smiley an den Himmel über der Speicherstadt am Hamburger Hafen sprühte. Ob es den Himmelsschreiber noch gibt? Was hat ihn wohl damals zu seinen flüchtigen Grüßen veranlasst?
Es muss sich auf jeden Fall um einen Freund oder zumindest Sympathisanten des Hamburger Writers OZ handeln, der zwischen den 1980'er und 1990'er Jahren in der ehemaligen Hansestadt mit seinen Smiley-Tags für Aufsehen sorgte.
Es könnte sich um Jörg Steber gehandelt haben, den "Himmelsschreiber" aus Hamburg. Ob der auch damals schon aktiv war? Im Juli 2006 jedenfalls kamen er und vier weitere Menschen ums Leben, als sein Wasserflugzeug im Hamburger Hafen abstürzte.
Das hört sich sehr wahrscheinlich an: Die Mopo schreibt anlässlich des Absturzes zu dem Piloten:
"Er hat Buchstaben über die Stadt gemalt. Ob als Werbung oder als herziger Liebesschwur. Jörg Steber ist der einzige sogenannte Himmelsschreiber in Deutschland. Mit seinen Flugzeugen hinterlässt er Buchstaben aus Rauch am klaren blauen Himmel. Botschaften, die jeder in der Hansestadt kannte."
Auch der Zeitraum passt, weiter in der Mopo: "Steber schreibt "Persil" in den 80er-Jahren unzählige Male in ganz Europa und Nordafrika in den blauen Himmel." Mopo vom 3. Juli 2006, http://www.mopo.de/2006/20060703/hamburg/politik/ich_bin_eher_ein_flieger.html
Super, vielen Dank für den Hinweis!