Über einestages

Kurt-Jürgen Voigt


Bei einestages seit 12.08.2007
Status Mitglied
Jahrgang 1926

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Über mich

Ein bewusstes Leben setzte bei mir - so wie für viele Männer des Jahrgangs 1926 - mit dem Kriege ein, der endete mit der Gefangenschaft und vielen Erinnerungen. Die Nachkriegszeit sah mich auf den Bühnen der Musik, um die lebensnotwendige Reichsmark zu erwerben, mit Hilfe einer Gitarre. Mit der Währungsreform wurde das Dasein richtig schwierig, wir waren alle arm. Eine Werkkunstschule brachte mir den Umgang mit Foto und Film bei, ein Buchhändler die Handhabung alter und neuester Literatur, die erste Begegnung mit Hemingway, Steinbek, Faukner und Sartre. Ich gründete eine Familie und diente einigen Fachverlagen der Medizin und Soziologie als Werbeleiter und vertiefte da meine Interessen an den Naturwissenschaften und an der Geschichte. Das Adenauer-Fernsehen, bald als Flop entlarvt, zog mich mit vielen gleichgesinnten Redakteuren und Kameramännern hinter den Bildschirm, Fernsehen machen, das schien uns das ganz große Abenteuer zu sein. Dann kam das ZDF. Vierzig Jahre lang reiste ich in der Welt umher, schrieb und produzierte Dutzende von Dokumentarfilmen. Meine Lieblingsthemen waren Ökologie, Archäologie, Paläontologie und das Tierverhalten. Am interessantesten waren für mich die Anfangsjahre, da wir unsere Filme auf 16-Milimeter-Film drehten , erst in Schwarz-Weiß, dann in Farbe. Später ging es elektronisch zu, automatischer, schneller, man verdrehte viel mehr Material- Ob aber die Filme digital besser wurden, bleibt eine Frage, die nur das Publikum beantworten kann. Einige Gegenden in der Welt sind mir ans Herz gewachsen: Israel, Westafrika, die Philippinen und Kalifornien. Ein paar Bücher sind nebenher entstanden, aber sie dürften alle vergriffen sein. Heute macht es mir Spaß, ein wenig von meinen Erfahrungen und Erlebnissen in den Jahren zwischen 1960 und 2000 zu berichten.

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Hinweise und Beiträge von Kurt-Jürgen Voigt