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Das größte Ei: Der Madagaskar-Strauß oder Elefantenvogel legte die größten der Wissenschaft bekannten Eier. Der bis zu dreieinhalb Meter große und eine halbe Tonne schwere Riesenvogel ließ, was die Dimensionen seines Geleges anging, selbst Dinosaurier alt aussehen - bis er etwa Mitte des 17. Jahrhunderts ausstarb.
Das Ei gehört zur Sammlung der Familie Breitkreutz und ist noch bis Ostermontag auf der Ausstellung "Das Ei in Mythen, Religionen und Legenden" in Erfurt zu sehen. mehr... |
Die neue Ei-Zeit beginnt jetzt! Pünktlich zu Ostern hat einestages die Gelege der Welt durchkämmt und ist auf jede Menge Wahnsinns-Eier gestoßen. Darunter das kleinste, das älteste, das ekligste und das eckigste Ei - und eins in dem man wohnen kann.
Das Ei ist überall. Es wird gekocht, gebraten, pochiert, geschlagen, getrennt, verbacken, vergoren, verrührt oder im Rohzustand mit Zucker geext. Es wird von Designern für seine strenge Form bewundert, von Physikern für seine geniale Statik und von Politikverdrossenen für die tollen Wurfeigenschaften. In der Mythologie steht es für den Quell allen Lebens, in der Wissenschaft irgendwie auch und in der bierseeligen Männerrunde für ... ach, lassen wir das. Sogar in einestages steckt ein "ei".
Dabei ist es streng genommen eines der langweiligsten Güter der Welt. Geradezu zum Gähnen unkomplex kommt es daher: Dotter, Eiweiß, Schale, fertig. Dazu noch die Form und die Farbe - öde. Sogar das Huhn ist, stellt man es neben einen niedlichen Mops oder einen Buckelwal, deutlich unspektakulärer. Ja, selbst die Frage, was zuerst da war, die Henne oder ihr Gelege, entlockt dem ausgebufften Evolutionsforscher von heute nicht einmal mehr ein müdes Lächeln.
Doch trotzdem gibt es rund um den Globus Menschen, die mit viel Elan dem Ei huldigen. Zum Beispiel in Thailand. Dort haben am 16. November 1997 1000 Köche gemeinsam mit 500 Helfern aus 20.999 Eiern das weltgrößte Omelette gebraten. In Australien wurde am 9. April 1992 von der Firma Cadbury das mächtigste Schokoladenei hergestellt. Mit 4,76 Tonnen Gewicht und einer Höhe von 7,1 Metern war diese Süßigkeit ein haushoher Diabetiker-Alptraum. Und in Deutschland? Wurde natürlich das Ei des Führers entdeckt. Wenn auch nur von der Redaktion der "Harald Schmidt Show".
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