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Alles in Lego: Der englische Fotograf Mike Stimpson ist 38 Jahre alt - und spielt immer noch gern mit Lego. Die Ergebnisse bannt er auf Bilder. In seiner Serie "Classic Photographs in Lego" hat er Ikonen aus Fotografie und Kunst genommen und mit den bunten Stecksteinen nachgebaut.
Können Sie erraten, was seine Bilder zeigen? |
Wer als Kind die Welt verändern wollte, konnte gleich loslegen: mit Lego. Aus den bunten Bausteinen erschufen wir Burgen oder unsere eigenen Raumschiffe. Zum 80. Geburtstag der Kultklötzchen zeigt einestages die Legoträume eines Künstlers, der Bildikonen nachbaute. Erkennen Sie das Original?
Grooooaaaaasch! So klang in unserer Kindheit die vollkommene Freiheit. Es war das Geräusch, das die große Kiste mit Legosteinen machte, wenn man sie auf die Seite kippte, ihren Inhalt auf den Boden des Zimmers schüttete - und danach begann, die Welten aus unseren Köpfen in die Realität zu holen.
Das waren große Häuser, an denen wir tagelang bauten, sie einrichteten, die Vorgärten mit kleinen Plastikblumen besteckten. Das waren Schiffe, Laster oder Flugzeuge.
Aber mit Lego konnte man nicht nur die Welt nachbauen, die Mann kannte. In tagelanger Arbeit entstanden auch Kampfjets, mit denen wir durch die Nachbarschaft fliegen konnten. Mit grauen Ritterburgen reisten wir in die Vergangenheit, mit Raumstationen auf dem Mars in die entferntesten Winkel der Zukunft.
Was für eine Evolution des Spielens! Als kleine Kinder hatten wir im Sandkasten gesessen und Sandburgen gebaut. Klar, auch mit Sand, Wasser, Schäufelchen und Förmchen ließen sich gescheite Burgen bauen oder Mauern - aber die waren vergänglich, gingen kaputt, mussten zurückgelassen werden.
Und überhaupt: Erinnert sich noch jemand an seine erste Sandburg?
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