|
Aus der Luft sieht der Krater wie die Arbeit eines gewissenhaften Handwerkers aus. Ganz so, als hätte er mit einem sehr großen Bohrer ein sehr tiefes Loch in den Boden gebohrt. Mitten in einer Stadt. Das Loch, 20 Meter breit und rund 30 Meter tief, hatte sich am 30. Mai 2010 auf einer Straßenkreuzung in Guatemala-Stadt aufgetan. Wo vorher noch ein dreistöckiges Haus gestanden hatte, war jetzt Leere.
Aber wie war der Krater entstanden? Im Mai 2010 hatte der pazifische Tropensturm "Agatha" ganz Zentralamerika heimgesucht und fast 200 Menschen getötet. In Guatemala-Stadt regnete es so heftig wie seit Jahrzehnten nicht. Geologen rätseln bis heute über die genaue Ursache des Loch-Dramas, bei dem mindestens ein Mensch starb. Die enormen Wassermassen unterspülten wohl die Stelle, an der das Haus stand. Das darüberliegende Erdreich konnte so urplötzlich in den entstandenen Hohlraum absacken. Warum der Krater aber so aussah, als seien seine Wände mit einer Fräse bearbeitet worden, wurde nie geklärt. |
Sehen Sie hier alle Folgen aus unserer Rubrik "Augenblick mal"!
Es verschlang Schiffe, Bohrtürme und am Ende einen ganzen...
Leben auf dem Kohleofen: Vor fast einem halben Jahrhundert...