
Corbis
Der römische Kaiser Caligula galt in der Antike nicht nur als unfassbar mächtig und grausam, sondern auch als vollkommen plemplem - möglicherweise, so vermuten manche Historiker, als Resultat der inzestuösen Fortpflanzung seiner Kaiserfamilie.
So soll Caligula sein Lieblingspferd Incitatus zum Priester ernannt haben und startete angeblich im Jahr 40 nach Christus den wohl absurdesten Invasionsversuch der Antike, einen Angriff auf Britannien: Er ließ seine Truppen in Gefechtsformation am Ärmelkanal aufmarschieren - und das Wasser angreifen. Dessen ausbleibende Versuche, sich zur Wehr zu setzen, sah er offenbar als Zeichen der bedingungslosen Unterwerfung, denn es heißt, dass er den verdutzten Soldaten anschließend befahl, Muscheln "aus dem Ozean zu plündern", um damit seinen Palast zu dekorieren.
So sinnlos Caligulas Attacke auch war - durch das Manöver war an der Küste die militärische Infrastruktur geschaffen worden, die nur drei Jahre später unter Kaiser Claudius zur tatsächlichen Invasion Britanniens führte. Und so konnten sich in den folgenden Jahrhunderten die Früchte der römischen Hochkultur auch in das Land der Kelten ausbreiten: die Literatur, die Thermen, aber auch Rechtsgrundsätze wie etwa…
1. Schritt: Als Rom den Ozean überfiel
2. Schritt: Blutschande - ein gutes Geschäft
3. Schritt: Ein ungleiches Paar
4. Schritt: Rechnen gegen Geisteskrankheit
5. Schritt: Morpheus und der elektrische Esel
6. Schritt: Aufgelaufen in der schwedischen Bucht
7. Schritt: Bevölkerungsexplosion unter der Totenkopfflagge

Eberhard Doerr
am
7. Juni 2012, 10:27
Sehr schön die Verbindung zwischen Caligula und der Piratenpartei aufgezeigt.
Dann dürfte es mit dieser Kindergeburtstags-Partei ja auch nur vier Jahre vom Eintritt...
Ben Blume
am
7. Juni 2012, 03:39
Ich empfehle mal etwas Literatur zu Caligula, der "Artikel" besticht vor allem durch völlige Unkenntnis der Geschichte.
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