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1960

No-go-Areas Draußen bleiben, Erdling!


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Faslane, Schottland: Im März 2009 stellte sich heraus, dass sich über Google Earth der wohl geheimste Militärstützpunkt der Briten ausspionieren lässt. Und in der Tat, wenn man fleißig ranzoomt, kann man richtig viel sehen - zwei riesige ...

Area 51, K20 oder der Große Jamantau: Die Welt ist voller Sperrgebiete, die kein Normalsterblicher betreten darf. Sind in Nevada wirklich Außerirdische abgestürzt? Wohin flüchtet die Schweizer Regierung beim Atomkrieg? No-go-Areas sorgen für die wildesten Spekulationen - einestages stellt die verborgensten Orte vor. Von Iris Hellmuth


Es gibt Orte, die wird man sein Leben lang nicht betreten. Weil sie zu gefährlich sind oder weil man das Falsche studiert hat. Weil sie tief unter der Erde liegen, hinter dicken Mauern verschwinden oder bewacht werden von Menschen, mit denen man sich besser nicht anlegt. Meist sind es Anlagen, die dem Militär unterstehen oder dem Geheimdienst, im besten Falle gleich beiden. No-go-Areas für Normalsterbliche.

Und deshalb faszinieren sie uns so. Uns lockt der Reiz des Verbotenen.

Immerhin: Es gibt inzwischen Wege und Möglichkeiten, den Orten näher zu kommen als noch vor Jahrzehnten. Google Earth schert sich nicht sonderlich um nationale Geheimhaltungsstufen, und so staunten zum Beispiel die Officers der Royal Navy nicht schlecht, als sie vor einem Jahr Aufnahmen ihres Top-Secret-Marinestützpunkts im Internet fanden - sogar das Lager der Atomwaffensprengköpfe war verzeichnet. Oder die Koordinaten des Schweizer Bundesratsbunkers im Berner Oberland: Es reichte, einen Reporter von SPIEGEL ONLINE dorthin zu schicken, um die gar nicht so geheimen Koordinaten herauszubekommen.

Was all diesen No-go-Areas gemein ist: Sie sind die Keimzelle wildester Verschwörungstheorien. Auf der usbekischen "Insel der Wiedergeburt" sollen mutierte Monster ihr Unwesen treiben. Im militärischen Sperrgebiet Area 51 im US-Bundesstaat Nevada gibt es angeblich abgestürzte Raumschiffe, geheime Gespräche mit extraterrestrischen Lebensformen und ein Filmstudio, in dem die Bilder der Mondlandung von 1969 gedreht wurden. In Pine Gap, einer amerikanischen Abhöranlage im australischen Outback, soll jedes Telefonat dieser Welt landen, in dem das Wort "Bombe" gefallen ist - in welcher Sprache auch immer.

Ob das alles stimmt? Es gibt Menschen, die nachgefragt haben. Aber natürlich nie eine Antwort bekamen. Zumindest keine, die Licht ins Dunkel der verborgenen Orte bringt. Und so liest sich auch die Standardantwort des amerikanischen Verteidigungsministeriums auf Anfragen zur Area 51 wie der wirre Monolog eines nicht ganz so wachen Forschers: "Weder die Air Force noch unser Ministerium unterhält eine Einrichtung namens Area 51. Auf dem Testgelände in Nevada gibt es eine Reihe von Aktivitäten, manche davon unterliegen der Geheimhaltung. Es gibt einen Einsatzort in der Nähe des trockenen Salzsees Groom Lake. Dennoch können bestimmte Aktivitäten und Einsätze auf dem Testgelände in Gegenwart und Zukunft nicht öffentlich diskutiert werden. Hoffentlich war diese Information für Sie nützlich!"

Nützlich sind solche Antworten immer. Allerdings nur, um viele neue Verschwörungstheorien zu nähren.


Debatte

insgesamt 2 Beiträge zur Debatte
Peter Eichler am 27. April 2010, 17:49
Bei der Jahreszahl dürfte es sich um einen simplen Tippfehler handeln.

(Und gefaked wurde bei der Mondlandung nichs)

Martin Graf am 27. April 2010, 15:08
Dass in Area51 die gefakte Mondlandung gedreht worden sein soll, ist bekannt. Dass dies allerdings schon 1963 geschehen sein soll, behaupten nicht einmal die einschlägigen...


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