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eva leupold
2. August 2009, 22:38
Ich finde es haarsträubend, wie sich die Deutschen wehren gegen das Gesetz mit dem Argument: Einschränkung der persönlichen Freiheit. Wie sehr ist denn die persönliche Freiheit und Gesundheit von Nichtrauchern eingeschränkt?
Na, die müssen ja nicht in Bars gehen. Die
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Jürgen Schulze
1. Januar 2008, 13:19
Raucher sind Deppen. Immer und überall.
Ich kenne einen, der will mir tatsächlich bis heute noch sagen, dass Rauchen gesund sei. Genauso gesund sieht er auch aus.
Und wenn alle Kneiben jetzt Vereine werden, auch schön, dann werde ich eben weiterhin zuhause meinen Drink zu mir nehmen.
Daniel Rose
1. Januar 2008, 14:46
Mal wieder ziemlich einseitig, der Artikel. Im Ausland, das reinen Tisch gemacht hat, erwies sich das Rauchverbot in Kneipen keinesfalls als fatal für die Wirte.
Als Nichtraucher konnte man sich bisher dem Qualm kaum entziehen. In welche rauchfreie Kneipe hätte man auch gehen sollen?! Das ganze als "staatliche Reglementierungswut" zu verunglimpfen ist schon ziemlich dreist. Und warum nicht den Raucher auch vor sich selbst schützen? Immerhin ist das bei fast jeder Droge (eben mit Ausnahme von Tabak und Alkohol) bereits jetzt der Fall. Oder sind sie dafür, dass der Staat aufhört zu reglementieren und alle Drogen frei verkäuflich werden?!
Lea Norbisrath
2. Januar 2008, 08:56
Es erstaunt mich doch immer wieder wie sich die Deutschen gegen ein Rauchverbot in Kneipen und Gaststaetten wehren. Ist es denn so undenkbar, fuer eine Zigarette vor die Tuer zu gehen? Ich lebe inzwischen seit 4 Jahren in Australien, wo alle diese Regelungen laengst in Kraft sind, die jetzt in Deutschland diskutiert werden. Und ich muss sagen, es hat mir persoenlich sehr geholfen, das Rauchen endlich aufzugeben. Ich denke dass es auch in Deutschland viele Menschen gibt, denen es natuerlich schwer faellt aufzuhoeren, weil beim naechsten Kneipenabend um einen herum ueberall Zigaretten angezuendet werden. Und die meisten Raucher geben an, schon mal versucht zu haben, aufzuhoeren. Von dieser Perspektive her betrachtet, muss ich sagen dass ich ein generelles Rauchverbot befuerworte. Draussen Rauchen ist nicht das Ende der Welt, und wenn es vielen Menschen hilft, von den Kippen wegzukommen, dann ist es doch ein kleiner Preis.
Oliver Bauer
3. Januar 2008, 10:35
Der Artikel über die Entwicklung des Rauchens ist sehr informativ und legt die Änderung der Einstellung gegenüber dem Glimmstängel in der Gesellschaft auf.
Trotzdem habe ich eine kleine Kritik, die eher patriotischer Natur ist: Im letzten Abschnitt wird vom Rauchverbot auf "den Wiesn" berichtet. Bei dieser Grammatik stellen sich einem echten Münchner die Nackenhaare auf! Richtig heißt es "auf d e r Wies'n", da es sich von d e r Theresienwiese ableitet, auf der jährlich das Oktoberfest (Hochdeutsch für "Wies'n") stattfindet. Der Autor hat dies beim Korrekturlesen leider übersehen...
Michael Wübbe
7. Januar 2008, 10:38
Ein interessanter Beitrag. Es ist einfach ein sehr kuriose Geschichte. Der Eingriff des Staates in den privaten Lebensraum zu tolerieren und Menschen in der Berufsfreiheit einzuschränken ist sehr gewöhnungsbdürftig. Der Blick ist Ausland ist nicht immer der richtige. Was woanders funktioniert muss nicht zwangsläufig auch hier funktionieren (Beispiel: WalMart).
Warum wird es denn eigentlich immer mit dem Aufhören gleichgesetzt, wenn man in einer Bar nicht mehr rauchen darf?
Wolfgang Meier
30. Juli 2008, 14:28
Hallo,
in dem Artikel gibt es eine interessante historische Lücke: die Ächtung des Rauchens im Dritten Reich, insbes. durch Hitler.
Adolf Hitler hat den Tabak zeitlebens verachtet und als die "Rache des roten Mannes" bezeichnet, die die Indianer gegen den Schnaps hergetauscht hätten. Das von Hitler initiierte weltweit erste "Institut zur Erforschung der Tabakgefahren" an der Universität Jena leistete solide Forschungsarbeit und wies Tabakkonsum als Hauptfaktor von Lungenkrebs nach. An vielen öffentlichen Plätzen und in sämtlichen NS-Einrichtungen waren Zigaretten strengstens verboten.
eva leupold
2. August 2009, 22:38
Ich finde es haarsträubend, wie sich die Deutschen wehren gegen das Gesetz mit dem Argument: Einschränkung der persönlichen Freiheit. Wie sehr ist denn die persönliche Freiheit und Gesundheit von Nichtrauchern eingeschränkt?
Na, die müssen ja nicht in Bars gehen. Die haben sich nicht zu vergnügen, und die Raucher bestimmen, was unter Vergnügen zu verstehen ist. Vorgestern musste ich wieder mit Halsschmerzen und Kopfschmerzen eine Veranstaltung verlassen, auf der munter geraucht wurde, und das bei dem Wetter. Danke für diese Freiheit!
Übrigens liebe Redaktion: Lotte Lenya war nicht die Frau von Berthold Brecht sondern von Kurt Weill!!!
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