26. Februar 2013, 10:09
zeitlich passend zur Doku, die BR alpha letzten Sonntag gesendet hat, versucht hier der Spiegel die hauseigene Lesart der Geschichte zu verteidigen.
Anscheinend hat man sich seinerzeit mit der Unterstützung der Mommsen/Tobias Linie so sehr festgelegt, dass auch 50 Jahre später kein
mehr...
Christoph Gärtner 21. November 2010, 16:39
Dass der Forschungsstand der Geschichtswissenschaft der letzten zehn Jahre, unter anderem dieser Grundlagenaufsatz aus der renommierten Historischen Zeitschrift (http://www.jstor.org/pss/27632985 - Abstract unten), komplett ignoriert und als "Obskurantismus" bezeichnet wird, ist mir unverständlich.
Der Forschungsstand der fünfziger und sechziger Jahre (u.a. Tobias, auf den sich auch dieser Artikel beruft) und die "Fälschungsvorwürfe" werden spätestens seit Ende der neunziger Jahre in der Geschichtswissenschaft als nicht haltbar angesehen.
Detlef Richter 26. Februar 2013, 10:09
zeitlich passend zur Doku, die BR alpha letzten Sonntag gesendet hat, versucht hier der Spiegel die hauseigene Lesart der Geschichte zu verteidigen.
Anscheinend hat man sich seinerzeit mit der Unterstützung der Mommsen/Tobias Linie so sehr festgelegt, dass auch 50 Jahre später kein Abweichen von dieser Linie geduldet werden kann, auch wenn damit wissenschafltiche Prinzipien und der aufrechte Gang aufgegeben werden müssen.
Neuer Hinweis:
Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.