w j schulte-michels
22. März 2008, 13:12
die historie der ü-eier ist nett erzählt.
leider wird nur auf sammlerleidenschaft von figürchen eingegangen
(wobei die aufwändige handbemalung - unter fragwürdigen arbeitsbedingungen- außen vor bleibt!)
völlig ignoriert wird z B der didaktische aspekt die teilweise recht umfangreichen bausätze zusammenzufummeln - hier ist bisweilen intuitive kombinatorik wie manuelles geschick notwendig, das auch 10-jährige zunächst überfordern kann.
teilweise konstruktive genialität der kinetischen maschinchen hat in meinem bekanntenkreis wie bei unseren kindern nachhaltig trainiert und geschult.
je anspruchtsvoller je begehrter waren und sind diese bausätze!
die fertigen figürchen sind eher "beute" bausätze und puzzles im moment des öffnens aber meilen interessanter als die schokoladenhülle.
die vielfache zweitnutzung der gelben verpackungshülsen ist auch nicht erwähnt worden - vom salztransport zum picknik bis zum legoersatz als steckspiel.
manche ärgern sich sogar wenn nur fertige figuren drin sind!