Über einestages

1950-1959

Faszinierende Fünfziger Knutschkugeln und Zauberstäbe



3 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Volker Altmann

18. Januar 2011, 11:38
„Das Wirtschaftswunderland“ ist ein geschichtlicher Begriff, der sich nun mal auf die fetten Jahre der jungen Bundesrepublik bezieht. Einen Spaltergedanken kann ich darin nicht erkennen. Zudem es wohl niemand verwehrt wird, seine Erfahrungen in der aufstrebenden DDR hier in einem Bericht mehr...

Gerhard Mühlhausen
13. Januar 2011, 16:41
"...einestages über die Ikonen des Nachkriegsjahrzehnts, das den Fortschritt rasend schnell nach Deutschland brachte."

Sehr geehrter Herr Gödecke, gelegentlich erlaube ich mir eine aus dem immer selben Grund wichtige Frage. Und, ja, sie ist ganz sicher nervend und - unvermeidlich.

Mit wem hat sich Westdeutschland doch 1990 gleich nochmal vereinigt? Welches Territorium wurde da westdeutscher Gesetzlichkeit, Hoheit,... unterstellt, angeschlossen?

Die gedankenlose oder eben absichtliche Ausgrenzung bzw. grundsätzlich negative Konnotierung der 40 DDR-Jahre auf so ziemlich allen Gebieten ist ein sicheres Zeichen für die nach wie vor nicht vollzogene Deutsche Einheit. So wie das Kaiserreich, die Nazizeit usw. zu Deutschland gehören, so gehört eben auch, ob das (West)Deutschen gefällt oder nicht, auch die DDR-Geschichte zu Deutschland.

Gab es in der DDR ein Wirtschaftswunder, das seine technischen Ikonen und Symbole hatte? Ganz bestimmt? Kennen Sie welche?
Allerdings sah das Wirtschaftswunder der DDR eben sehr erheblich anders aus als in Westdeutschland. Trotz der massiven Reparationen, die die DDR an die SU für eine Gesamt(!)deutsche Schuld zu zahlen hatte, ging es irgendwann spürbar aufwärts. Ein Wunder? Ich denke schon.
Leider bin ich mir sicher, daß es in dem von Ihnen gewählten (ausgrenzendem) Stil weitergehen wird. Es ist schade. Na, vielleicht ist es auch noch etwas anderes?

Mit freundlichen Grüßen

Martin Bitdinger
14. Januar 2011, 23:17
Sehr geehrter Gerhard Mühlhausen, solange gewisse Ostdeutsche noch immer glauben (oder wider besseres wissen böswillig behaupten), nur die DDR habe Reparationszahlungen leisten müssen, so lange ist die Einheit nicht vollzogen. Aber das ist alles ohnehin eine Generationenfrage. Natürlich hat die DDR auch vieles in der Zeit geleistet, vor allem auf dem Bausektor. Als Beispiel sei die Mauer genannt.
Volker Altmann
18. Januar 2011, 11:38
„Das Wirtschaftswunderland“ ist ein geschichtlicher Begriff, der sich nun mal auf die fetten Jahre der jungen Bundesrepublik bezieht. Einen Spaltergedanken kann ich darin nicht erkennen. Zudem es wohl niemand verwehrt wird, seine Erfahrungen in der aufstrebenden DDR hier in einem Bericht darzulegen.

Ein Manko ist sicherlich, dass es ein wenig an menschelnden Berichten über DDR-Zeiten mangelt. Das darf hier offenbar nicht sein, die DDR darf ausschließlich politisch bewertet werden. Wer sich daran stört, wird schnell zurechtgewiesen und als Kadermitglied abgestempelt. Dabei fällt mir auf: Die größten Kritiker der Elche, waren früher selber welche.

Neuer Hinweis:

Bitte beachten: Auf einestages können Hinweise nur unter Ihrem Klarnamen veröffentlicht werden.


Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.


Artikelinfos

Im Web verfolgen




Verwandte Artikel

Kleinstwagen: Bahn frei für die Blechzwerge

12 Zylinder, 600 PS, Armaturenbretter aus Wurzelholz:...

Weltausstellungen: Jahrmarkt des Atomzeitalters

Es war der Mega-Event der Nachkriegszeit: Mehr als 41...

Sinnlose Technik: Erfinder-Irrsinn, den die Welt nicht wollte

Leuchtende Autoreifen? Ein Fahrrad mit Nähmaschine? Ein Bett...


Artikel bewerten

5,0 (28 Bewertungen bisher)


Foto hinzufügen


Mehr aus der Rubrik...



» Album bearbeiten


» Album-Metadaten bearbeiten


» Produktionsansicht