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125 Jahre Coca-Cola Auf sie mit Gebräu!



12 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

H. Günter Gruse

11. Mai 2011, 15:29
Fakt ist, dass die florierenden Geschäftsverbindungen zwischen CocaCola und dem „Dritten Reich" erst mit Hitlers Kriegserklärung an die USA offiziell beendet worden sind, aber bis Kriegsende inoffiziell über die neutrale Schweiz weitergeführt wurden. Fakt ist, dass die mehr...

Jürgen Schiffmann
7. Mai 2011, 09:58
"- nach 1945 verfiel selbst der bierseligste Feind der Besatzerbrause." Immer wieder diese urban legends! Coca-Cola gab es seit 1929 in Deutschland. Selbst nach dem Kriegsausbruch 1939 wurde bis 1942 weiterpoduziert...
Gert Salewsky
7. Mai 2011, 10:49
Was für die Krauts das Pervitin
war für die Amis das Cocain.
Joachim Hiller
7. Mai 2011, 15:33
Keine Coca-Cola auf Kuba? Schön wär’s: Dort (Stand April 2011) wird in staatlichen Restaurants in Mexiko abgefüllte Dosen-Coca Cola ausgeschenkt, obwohl die Kuba-Cola geschmacklich klar überlegen ist.
Heinz Friedewitz
7. Mai 2011, 17:15
Na das liest sich zwar sehr nett, enthält aber gravierende Lücken. So wurde Coca Cola schon vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland (Essen) hergestellt und der Durchbruch erfolgte hier unter den Nazis. Cola wurde im "Stürmer" beworben und Cola war Sponsor so mancher brauner Sportereignisse etc. Also auch bitte dieses Kapitel nicht unter den Tisch kehren.
Susanne Modeski
7. Mai 2011, 18:55
Für die Cola zu kämpfen, wäre gar nicht nötig gewesen. Coca Cola war durchaus in Nazi-Deutschland erhältlich; Cola hat sogar die Olympischen Spiele 1936 in Berlin gesponsert.
Stephen Jason Phillips
8. Mai 2011, 07:11
Ich habe eine Frage, nicht zur Coca Cola, sondern zum deutschen Gegenstück, der Scho-Ka-Kola (Für Leser, die diese nicht kennen, das war Schokolada mit Colanussextrakt, besonders häufig ausgegeben an das fliegende Personal, man bekommt die charateristschen runden rot-weissen Blechdöschen aber noch heute für 1,50 - 2€ bei Tankstellen, aber auch bei der Ladenkette, die nach eigener Werbung "Lebensmittel liebt"):

Wie schaffte Deutschland, für diese Schokolade genügend colanussextrakt zu haben, so viel, dass er bis zum Kriegsende reichte?

Colanüsse konnte das "Dritte Reich" ja nicht von verbündeten oder besetzten Ländern importieren, sie sind klassische Kolonialwaren, die von Übersee kömmen. Und das bischen Schiffsraum, das die alliierte Blockade durchbrecheb konnte, war sicherlich viel zu wertvoll für so etwas Profanes wie Schokoladenzutaten.
Stephen Jason Phillips
8. Mai 2011, 10:54
>Na das liest sich zwar sehr nett, enthält aber gravierende Lücken. So wurde Coca Cola schon vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland (Essen) hergestellt und der Durchbruch erfolgte hier unter den Nazis. Cola wurde im "Stürmer" beworben und Cola war Sponsor so mancher brauner Sportereignisse etc. Also auch bitte dieses Kapitel nicht unter den Tisch kehren.

Bekannt! Max Schmeling kaufte nach seinem Sieg über Louis von seinem Preisgeld die Coca-Cola-Rechte für Deutschland. Keine schlechte Investition, während meines Studiums in den 1980ern kam ich auf dem Weg zur Uniklinik an der Coca-Cola-Abfüllung Deutschland vorbei und dort stand noch immer: Coca-Cola Deutschland, Inhaber Max Schmeling. Nach 50 Jahren und einem verlorenen Weltkrieg! Allerdings war Schmeling alles andere als ein Nazi, das Sponsoring dürfte nicht mehr gewesen sein als eine notwendige Werbemassnahme.
Rudi Thielmann
8. Mai 2011, 13:15
Ich habe bei meinem 1.Besuch auf Cuba schon 1992 original Coca Cola bekommen (in Touristen Hotels),abgefuellt in Venezuela. Es gab auch Camel Zigaretten dort (aus Canada)
Franz Halbritter
9. Mai 2011, 07:35
Folgender Beitrag stammt aus "Und morgen gibt es Hitlerwetter":

"Verkaufsschlager Coca-Cola

Die deutsche Coca-Cola Gesellschaft wurde bereits im Jahr 1929 in Essen als Tochterunternehmen der amerikanischen Coca-Cola Company gegründet. Aber erst unter dem Hakenkreuz entwickelte sich das Erfrischungsgetränkzum Knüller. Bei Massenveranstaltungen wie Aufmärschen der NSDAP, Radrennen oder Fußballspielen eilten Lieferanten von Coca-Cola herbei, um die durstigen Kehlen zu versorgen. Ma verteilte sogar Gratisproben bei Treffen der Hitlerjugend, um auch die junge Generation auf Cola einzuschwören. Das Unternehmen schaltete Anzeigen in führenden NS-Blättern wie Völkischer Beobachter, Das Schwarze Korps und Der Stürmer. Coca-Cola feierte in dieser Zeit überhaupt nur in einem einzigen europäischen Land glänzende Verkaufserfolge: im Deutschen Reich.
Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs füllten 40 deutsche Werke Coca-Cola ab, weitere befanden sich im Bau. Allein 1939 wurden 4,5 Millionen Kästen abgesetzt. Es gibt sogar Bilder, die zeigen, wie Cola-Lieferwagen Soldaten der Deutschen Wehrmacht in den Krieg begleiten.

Während Großbritannien die Produktion von Cola kriegsbedingt frühzeitig eingestellt werden mußte, reichte der Vorrat an Ingedenzien im Deutschen Reich erstaunlicherweise noch bis in das Jahr 1942. Seit der Einführung auf dem deutschen Markt hatte der Konzern stets versucht, Coca-Cola nicht unbedingt als amerikanisches, sondern als deutsches Erfrischungsgetränk zu präsentieren. Hieru paßt eine Häufig überlieferte Anekdote. Als deutsche Kriegsgefangene in den USA von Bord eines Schiffes gingen, wurden heimatliche Gefühle in ihnen geweckt. Denn erstaunt stellten sie fest: Coca-Cola gab es auch in Amerika!"

Rainer Wilking
9. Mai 2011, 11:46
Vorletzter Absatz: Im Jahr 1959 war Richard Nixon Vize-Präsident, Präsident war der schon zitierte Coca-Cola-Freund Dwight 'Ike' Eisenhower. Umso erstaunlicher, dass sein Vize Reklame für Pepsi gemacht hat. Aber dessen Spitzname war ja damals schon 'tricky Dick'.

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