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Peter Sägesser
17. Juni 2011, 18:20
Es ist wichtig, dass die Bauten aus der kommunistischen Zeit wieder beachtet werden. Im Westen kennt man das architektonische Schaffen in Ost- und Zentraleuropa kaum. Und auch in den ehemals kommunistischen Staaten ist man sich oft nicht bewusst, welche Qualitäten diese Bauten haben. Die Bauten
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Soumabrata Roy
8. Juni 2011, 13:16
Die Skulpturen sind ja der helle Wahnsinn.
Wenn sie zerfallen, ist das eine Schande.
Ronald Vogel
8. Juni 2011, 13:58
Durchaus spannende Objekte; zum Teil gar nicht schlecht und sehr mutig. Auf jeden Fall interessanter, als so manche austauschbare und eklektische Plastik in unseren Städten.
Peter Geiger
8. Juni 2011, 14:19
Das "Arbeiter-Battalion" - sollte das nicht eher ein "Arbeiter-Bataillon" sein?
Aber schon verwunderlich, zu welcher Art von Moderne ohne platten Heroismus dieser Jugoslawismus in der Lage war ... mir gefällt das über weite Strecken ...
Peter Geiger
8. Juni 2011, 14:22
"Woran das Spomenik nahe der montenegrischen Stadt Niksic erinnern soll, ist heute in Vergessenheit geraten." - das ist doch kaum zu glauben, heutzutage, in Zeiten von Wikipedia, offenen Zeitungsarchiven etc.
Thorsten Reinicke
8. Juni 2011, 15:10
Vielen Dank an den Spiegel für diesen Artikel. Wir sind hier Künstler und Architekten und schauen gerade fasziniert auf die Fotos. Unabhängig vom historischen Zusammenhang der Spomeniks zeugen diese von höchster Kreativität und sind unbedingt erhaltenswert.
Albert Gutwein
8. Juni 2011, 17:28
Kein Zweifel. Sehr guter Artikel, sehr gute Bildsammlung!
Kunst, ihr Ausdruck und ihre Bedeutung, Gefallen, Missfallen ... es liegt im Auge des Betrachters.
Ich war ein Opfer der jugoslwischen Kommunismus und kenne auch andere sogennante "Heroische Denkmaeler" aus Tito's Zeit: Skulpturen in Bronze, Stahl und Beton. In titanischer Uebergroesse. Arbeiterkoerper bepackt mit Muskeln, primitive Werkzeuge haltend; walkuereaehnliche Muetter; Soldaten, die "aufrecht" sterben. Kurzum Helden, wie man sie sich im kindlichen Alter, maerchenhaft stilisiert, vorstellt.
Ich gebe zu, meine Erinnerung an diese verwaessert einen ungetruebten Blick an die hier in diesem Artikel vorgestellten.
Die Idee unseres Staatsapparates war, uns, das Volk, zu ueberzeugen vom Alles zum Wohle des Volkes, vom Voelkischen Aufstand, vom Kommunistischen Freiheitskampf, vom Sieg der Arbeiter ueber die Unterdruecker, etc. Der Haken an der ganzen Sache: Wir waren jetzt die Unterdrueckten! Die Unterdruecker: unsere eigenen Stammesbrueder!
Als Kinder, Pioniere, Soldaten, Studenten und Arbeiter MUSSTEN wir uns diese Kunst ansehen. Doch wir verstanden Nichts, sahen nicht die Verbindung zur neueren Geschichte und Gegenwart. Vielleicht auch, weil wir unseren barbarischen Machthabern sowieso Nichts glauben konnten. Versprochen wurde Alles, eingeloest wurde Nichts.
Diejenigen von uns, die in Geschichte und Kunst bewandert waren, interpretierten, hinter vorgehaltener Hand - versteht sich, die meisten dieser Skulpturen ohnehin als eine Kopie des faschistischen Kulturausdruckes. Diesmal mit neuem Familiennamen!
Volker Glave
8. Juni 2011, 17:45
Großteils als Brutalismus einordbar, oder? http://de.wikipedia.org/wiki/Brutalismus
Mir gefällt's.
János Kadar
8. Juni 2011, 17:52
Ohja Frau Wissenschaftsjounalistin, tolles Zitat:
"Was soll man auch sonst tun mit Monumenten, die an ein Regime erinnern, an das sich niemand erinnern will?"
Da hat jemand aber Ahnung. Es ist ja nicht so, dass die Leute in Yugoslawien in den Jahren nach 1991 mit anderen Dingen beschäftigt waren, als denkmäler zu pflegen...
Außerdem ist ihr wohl entgangen, dass die Partisanenbewegung und deren Widerstand gegen den Faschismus hunderttausende Roma und Juden vor dem Genozid der Nazis bewahrt hat. Sowas solle man ja nicht würdigen, es hat auch nichts verloren in Geschichtsartikeln (oder Architekturartikel ?) über andere Länder... wozu wieder an die dunkle deutsche Geschichte erinnern? (ahja, es waren ja nur italienische Faschisten in Split) und die Dinger dienten ja auch nur dem "Tanken des yugoslawischen Patriotismus", der ja auch ewig anhielt, siehe 1991-1999...
Schade, dass ein solch schönes Thema geschichtspolitisch so schlecht und lückenhaft beschrieben wird.
Sandra Milosavljevic
8. Juni 2011, 18:05
Es fehlern hier die vielen Denkmäler in umarice (Kragujevac, Serbien). Siehe zum Beispiel hier: http://www.spomenpark.com/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=66
Steffi Schmidt
8. Juni 2011, 18:09
04.Mai.2011
http://pijamasurf.com/2011/05/25-monumentos-abandonados-de-la-ex-yugoslavia-que-parecen-del-futuro/
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