Letzter Beitrag:
Siegfried Wittenburg
26. März 2012, 09:48
"Wer hat Schuld auf sich geladen in der DDR?"
Um Schuld vergeben zu können, muss man zunächst miteinander reden, somit verstehen und anschließend verzeihen. Das geschieht gegenüber den durch persönliche Schuld bzw. Mitschuld an Leib, Seele und Eigentum
mehr...
Georg Scheffczyk
21. März 2012, 13:55
Eindeutig ein Krieg hauptsächlich gegen die Zivilbevölkerung. Heute würde man diese Aktivitäten eindeutig als staatlichen Terrorismus bezeichnen, wie auch die Atombombenabwürfe in Japan. Leider hat man keinen der mutmaßlichen Verbrecher angeklagt, weil man denkt, ein demokratischer Staat beginge kein Unrecht. Letztlich führt das zur Schlußfolgerung Tucholskys: "Soldaten sind Mörder." Und nicht nur Soldaten, auch die sie befehlenden Politiker. Auch Kissinger ist für seine Verbrechen noch nicht angeklagt worden.
Wolfgang Geisel
21. März 2012, 14:08
Der anglo-amerikanische Bombenkrieg hatte als Ziel die Dezimierung und Ausrottung der Zivilbevölkerung. Das wird doch von niemandem mehr bestritten. Das wissen wir schon seit den Recherchen von Jörg Friedrich.
Alexander Koltzenburg
21. März 2012, 14:43
Ich hätte da mal eine Frage an den Verfasser des Artikels.
Welche Ölfirma hat denn dieses Projekt umgesetzt?
Im Artikel steht mehrfach Standard Oil, aber die
gab es schon seit 1911 nicht mehr und ist in bis
heute bestehende 34 Firmen zerschlagen worden.
Christian Stork
21. März 2012, 14:48
Fast der selbe Artikel ist schon im Heft 41/1999 erschienen.
Karl-Heinz Marx
21. März 2012, 15:26
Wenn vom Standard Oil gesproechen wird ist üblicherweise Esso, heute Exxon, früher Standard Oil New Jersea gemeint.
Socal (Standard Oil California) taucht in "es geschah am hellichten Tag" auf, Sohio (Standard Oil Ohio) kennt man eher wegen des Sohioverfahrens
http://de.wikipedia.org/wiki/Sohio-Verfahren ,
Standard Oil New York (Socony) verkaufte unter Mobil.
http://de.wikipedia.org/wiki/ExxonMobil
"1911 ordnete der oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Auflösung von Standard Oil an. Als neue Firmen entstanden dadurch unter anderem die Standard Oil Company of New York (Socony), die später über die Socony-Vacuum Oil zur Mobil Oil wurde, und die Standard Oil of New Jersey, abgekürzt SO, gesprochen EssO, die spätere Exxon. Beide Teilfirmen wuchsen in den darauffolgenden Jahrzehnten unabhängig weiter.
Am 30. November 1999 konnten sich die beiden Konzerne aufgrund von veränderten gesetzlichen Bestimmungen wieder vereinigen."
Peter Fechner
21. März 2012, 15:58
>Der anglo-amerikanische Bombenkrieg hatte als Ziel die Dezimierung und Ausrottung der Zivilbevölkerung. Das wird doch von niemandem mehr bestritten. Das wissen wir schon seit den Recherchen von Jörg Friedrich.
Hoffentlich wissen wir auch das niemand die deutsche Zivilbevölkerung 1933 zur Wahl Hitlers gezwungen hat und das sie auch niemand gezwungen hat dem verbrecherischen Handeln ihrer gesamten "Elite" tatenlos zuzusehen. Die USA und England hatten, völlig zu Recht, überhaupt keinen Bock sich wie die Russen in Feldschlachten millionenfach abschlachten zu lassen. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. In diesem Fall halt Feuersturm.
Ingo Meyer
21. März 2012, 16:02
Es war ja ein totaler Krieg! Aber der versuch die Zivielbevölkerung zu demoralisieren, dürfte gründlich daneben gegangen sein. Das Gegenteil ist eigetreten: Eine gewisse Solidarisierung mit der eigenen Führung gegen diese Terrorbomber! Meine ersten Worte als 2-jähriger waren nach Mama. Papa und Auto:> "Mama - dunkel (die Fenster), böse Flieger kommen!"
Noch mehr?
Ingo Meyer
Michael Schnickers
21. März 2012, 16:13
Müssen eigentlich immer wieder rechte Revisionisten hier herumspuken und plumpe Lügen verbreiten?
"Ausrottung der Zivilbevölkerung"
Der angesprochene Jörg Friedrich würde so einen Unfug weit von sich weisen.
Die beiden Atombombenabwürfe haben eine geplante Invasion Japans unnötig gemacht, was wahrscheinlich zu sehr viel mehr Toten geführt hätte.
Im Übrigen: Allein bei der Belagerung und Aushungerung von Leningrad durch die deutsche Armee sind mehr Menschen elend krepiert als in ganz Deutschland durch Bomben umkamen!
Franz Kühnel
21. März 2012, 16:55
>Müssen eigentlich immer wieder rechte Revisionisten hier herumspuken und plumpe Lügen verbreiten?
>"Ausrottung der Zivilbevölkerung"
>Der angesprochene Jörg Friedrich würde so einen Unfug weit von sich weisen.
>Die beiden Atombombenabwürfe haben eine geplante Invasion Japans unnötig gemacht, was wahrscheinlich zu sehr viel mehr Toten geführt hätte.
>Im Übrigen: Allein bei der Belagerung und Aushungerung von Leningrad durch die deutsche Armee sind mehr Menschen elend krepiert als in ganz Deutschland durch Bomben umkamen!
Na, Sie sind ja ein doller Rechner.
Leute wie Sie sind genau aus dem Holze, aus dem Bomber gemacht werden.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Pfui Teufel, da kann einem ja nur übel werden.
Ralf Klein
21. März 2012, 17:14
Die Beiträge hier sind teilweise nicht zu ertragen. Alle waren Opfer! Oder hat es jemand verdient, nur weil er Hitler gewählt hat, mit seiner gesamten Familie geröstet zu werden. Wenn heute angeblich 70 Prozent der Bevölkerung gegen einen Afghanistan-Einsatz sind, frage ich mich wo der öffentliche Aufstand bleibt. Nach der Lesart mancher Schreiber hier, wäre es also durchaus o.k., wenn ein paar Taliban mal ein kleines Fest mit einen paar tausend Toten veranstalten. Wir haben es ja schließlich verdient. Und zur Wahl 1933 bitte mal genauer informieren, bevor man Halbwahrheiten erzählt. So erdrutschartig war der Sieg nicht. Und wenn man die Repressalien gegen SPD und KPD noch dazu nimmt, ergibt sich ein ganz anderes Bild.
Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.