Claudia Wrede
28. März 2012, 21:05
Wie, doch keine geheime Nazi-Basis vom Juni '45, ein Einflugloch für Reichsflugscheiben? ... ;-)
Na, war wohl auch nicht das einzige Loch in der Stadt, welches auf diese Weise entstand: http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/06/riesiges-karstloch-mitten-in-guatemala-city.php
Maria Karmen
28. März 2012, 21:19
>Könnte eine Goauld-Waffe sein.
Noch lachen sie. Warten sie mal ab, bis die Außerirdischen wirklich erstmal da sind
Klaus Herrmann
29. März 2012, 16:30
Ganz so geheimnisvoll, wie die Autoren des Beitrages glauben machen wollen, ist das Loch von Guatemala-Stadt nun freilich doch nicht. Zum einen hat es bereits 2007 ein ganz ähnliches, wohl noch gigantischeres Loch gegeben, das der Beitrag geflissentlich verschweigt. Dieses Loch hatte einen Durchmesser von 30m und eine Tiefe von 60m! Zum anderen ist auf den Fotos des Loches von 2010, die man bei Google Earth zu sehen bekommt, doch klar erkennbar, daß sich am Fuß des Trichters eine große Höhle öffnet, was eine Erklärung des Phänomens durch Einsturz einer Doline durchaus wahrscheinlicher erscheinen läßt. Dolinen sind anscheinend in Guatemala keine Seltenheit und werden dort als Cenoten bezeichnet.
Eine der Fragen, die sich beim Anblick der Bilder sofort stellen, ist, wo denn das ganze Erdreich abgeblieben ist, das vorher das Loch verfüllt hatte. Wirklich Aufschluß darüber geben die Fotos nicht, da man nicht einmal erkennen kann, wie weit die Höhle am Fuß des Loches von 2010 in die Erde reicht. Nur soviel sieht man deutlich: Das Erdreich und das Gebäude, das vorher hier gestanden hat, sind offenbar nahezu ohne Rest verschwunden. Natürlich kann man schnell behaupten, ein reißender unterirdischer Strom habe das alles mit sich gerissen. Aber mehr als pure Spekulation ist das wohl kaum, solange man keine klaren Beweise hat. Nur eines scheint hier wirklich sicher: Die Kölner U-Bahn-Bauer waren es diesmal nicht.
Nach klaren Beweisen für die Ursache der Katastrophen zu suchen, sollte allerdings im dringenden Interesse der Stadtverwaltung von Guatemala-Stadt liegen, denn gleich zwei solcher Ereignisse binnen nur drei Jahren lassen befürchten, daß da noch mehr Ungemach im Untergrund lauert.